Polenz verlangt eine Untersuchung durch die Staatengemeinschaft Grenzvorfälle gefährden EU-Annäherung Serbiens und Kosovos

Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, Ruprecht Polenz hat eine Untersuchung der gewalttätigen Vorgänge an der serbisch-kosovarischen Grenze durch die EU gefordert.

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Grenzvorfälle gefährden EU-Annäherung Serbiens und Kosovos

(dapd). Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, Ruprecht Polenz hat eine Untersuchung der gewalttätigen Vorgänge an der serbisch-kosovarischen Grenze durch die EU gefordert. "Die Untersuchung der Vorfälle muss vollständig der EU-Mission im Kosovo überlassen werden. Nur sie ist in der Lage, die Angelegenheit neutral zu bewerten und polizeilich sauber zu untersuchen", sagte der CDU-Politiker der "Berliner Zeitung".

Die Vorgänge seien "sicherlich alles andere als förderlich für den weiteren Weg" beider Länder in Richtung europäische Union, erklärte der Außenpolitik-Experte. "Die EU ist vor allem dadurch gekennzeichnet, dass Grenzen keine große Rolle mehr spielen und dass er vor allem einen freien Warenaustausch gibt", sagte Polenz weiter. Belgrad und Pristina sollten sich einmal selbst fragen, "wie ernst sie es mit dem Beitrittswunsch eigentlich meinen", sagte Polenz.

dapd