Reaktion auf die Anschläge in Oslo Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden fordert schärferes Waffenrecht

Das Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden fordert nach den Ereignissen in Norwegen eine Verschärfung des Waffenrechts. Der Täter von Oslo habe geschrieben, dass ihm leichter war, diese Waffe legal in seinen Besitz zu bringen, als sie illegal zu erwerben. "Das sollte uns zu denken geben", sagte die Sprecherin des Bündnisses, Gisela Mayer, der Onlineausgabe der "Mitteldeutschen Zeitung".

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Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden fordert schärferes Waffenrecht

Halle (dapd). Das Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden fordert nach den Ereignissen in Norwegen eine Verschärfung des Waffenrechts. Der Täter von Oslo habe geschrieben, dass ihm leichter war, diese Waffe legal in seinen Besitz zu bringen, als sie illegal zu erwerben. "Das sollte uns zu denken geben", sagte die Sprecherin des Bündnisses, Gisela Mayer, der Onlineausgabe der "Mitteldeutschen Zeitung".

Es gehe "um sinnvolle Bestimmungen, die uns vor missbräuchlicher Nutzung so gefährlicher Waffen schützen. Und da hoffe ich, dass die Vertreter der Schützenvereine nun endlich bereit sind, mit uns zu sprechen." Ideal wäre es, wenn sich keine Kurzwaffen mehr in Privathaushalten befinden und Waffen und Munition an verschiedenen Orten aufbewahrt werden. Nötig sei dazu eine gesetzliche Grundlage, ohne den Schießsport zu gefährden.

Eltern von Opfern des Amoklaufs von Winnenden hatten im Juli 2010 eine Beschwerde gegen das deutsche Waffengesetz beim Bundesverfassungsgericht eingereicht. Die Entscheidung steht noch aus.

dapd