Der Sportausrüster Puma hat beim Umsatz das beste zweite Quartal in seiner Unternehmensgeschichte hingelegt. Dank der verbesserten Konjunktur kletterten die Erlöse von April bis Ende Juni im Vergleich zum Vorjahr um 14,1 Prozent auf 674 Millionen Euro, wie Puma am Mittwoch in Herzogenaurach mitteilte. Der Konzerngewinn nach Steuern nahm um 10,6 Prozent auf 37,6 Millionen Euro zu.
Puma legt bei Umsatz und Gewinn weiter zu
Herzogenaurach (dapd-bay). Der Sportausrüster Puma hat beim Umsatz das beste zweite Quartal in seiner Unternehmensgeschichte hingelegt. Dank der verbesserten Konjunktur kletterten die Erlöse von April bis Ende Juni im Vergleich zum Vorjahr um 14,1 Prozent auf 674 Millionen Euro, wie Puma am Mittwoch in Herzogenaurach mitteilte. Der Konzerngewinn nach Steuern nahm um 10,6 Prozent auf 37,6 Millionen Euro zu.
Für das Halbjahr ergab sich ein Plus beim Umsatz um 11,5 Prozent auf ein Rekordhoch von 1,45 Milliarden Euro und beim Gewinn um 8,2 Prozent auf 115,3 Millionen Euro. Zu den guten Ergebnissen hätten alle Produktgruppen und alle Regionen beigetragen, wobei Asien und Lateinamerika die Wachstumstreiber gewesen seien, wurde betont.
"Ich hätte mir keinen besseren Start vorstellen können", sagte der seit Montag amtierende neue Vorsitzende Geschäftsführende Direktor des inzwischen als europäische Aktiengesellschaft SE firmierenden Sportausrüsters, Franz Koch, in einer Telefonkonferenz.
Der 32-Jährige folgte dem bisherigen Vorstandsvorsitzenden Jochen Zeitz, der nach 18 Jahren in das Amt des Verwaltungsratsvorsitzenden der Puma SE wechselte und zudem den Unternehmensbereich Sport und Lifestyle der Puma-Mutter PPR leitet.
"Die Investitionen in unsere Kernmärkte im Rahmen unseres langfristigen Wachstumsplans beginnen, sich auszuzahlen", sagte Koch. Zur Frauenfußball-Weltmeisterschaft erklärte er, sie sei eine "großartige Plattform" gewesen, um die Bekanntheit der Marke Puma in diesem Sport weiter zu steigern. Puma rüstete neben der Mannschaft von Äquatorial-Guinea acht Spielerinnen des DFB-Teams sowie einzelne Spielerinnen aus England, Kanada, Norwegen, Schweden, Frankreich, Brasilien und den USA aus.
Angesichts des guten ersten Halbjahres bekräftigte der neue Puma-Chef die bisherigen Prognosen für das Gesamtjahr, wonach der Umsatz auf drei Milliarden Euro und der Gewinn im mittleren einstelligen Prozentbereich wachsen sollen. Dabei seien steigende Rohstoffkosten, beispielsweise für Baumwolle, und höhere Löhne in Asien bereits berücksichtigt, sagte er. Gleichwohl seien einzelne Preisanhebungen für Puma-Produkte um bis zu zehn Prozent in diesem und im nächstem Jahr notwendig.
dapd
