Zu dieser Gruppe gehören angeblich etwa 1.000 Personen Friedrich warnt vor rechten Autonomen in Deutschland

Nach dem Doppelanschlag in Norwegen gerät die rechtsextremistische Szene in Deutschland ins Visier der Sicherheitsbehörden. "Wir beobachten die rechtsextremistische Szene intensiv", sagte Innenminister Hans-Peter Friedrich der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post".

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Friedrich warnt vor rechten Autonomen in Deutschland

Düsseldorf (dapd). Nach dem Doppelanschlag in Norwegen gerät die rechtsextremistische Szene in Deutschland ins Visier der Sicherheitsbehörden. "Wir beobachten die rechtsextremistische Szene intensiv", sagte Innenminister Hans-Peter Friedrich der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post".

Zwar nehme die Zahl der Mitglieder rechtsextremer Gruppierungen ab, dafür steige die Zahl der gewaltbereiten Rechtsextremisten, sagte der CSU-Politiker und fügte an: "Sorgen machen mir insbesondere die sogenannten nationalen Autonomen, die sich zunehmend nach dem Beispiel der Linksautonomen formieren."

Zu dieser Gruppe gehören laut aktuellem Bericht des Bundesverfassungsschutzes etwa 1.000 Personen. Dies seien zumeist jugendliche Neonazis aus den Reihen rechtsextremer Kameradschaften, die in Auftreten und Aktionsformen auf das Vorbild der linken autonomen Bewegung zurückgreifen, heißt es in dem Bericht.

dapd