Körting räumt Versäumnisse ein - Auswahlkommission soll Personalie entscheiden Fehler in Auswahlverfahren für Berliner Polizeipräsident

Der seit Monaten unbesetzte Posten des Berliner Polizeipräsidenten bleibt vorerst weiter frei. Berlins Innensenator Ehrhart Körting (SPD) räumte am Dienstag nach Prüfung eines Gerichtsentscheids Fehler im Auswahlverfahren für den neuen Leiter von Deutschlands größter Polizeibehörde ein. Das Verfahren wird aber nicht neu aufgerollt.

Foto: dapd

Fehler in Auswahlverfahren für Berliner Polizeipräsident

Berlin (dapd). Der seit Monaten unbesetzte Posten des Berliner Polizeipräsidenten bleibt vorerst weiter frei. Berlins Innensenator Ehrhart Körting (SPD) räumte am Dienstag nach Prüfung eines Gerichtsentscheids Fehler im Auswahlverfahren für den neuen Leiter von Deutschlands größter Polizeibehörde ein. Das Verfahren wird aber nicht neu aufgerollt. Eine Auswahlkommission soll Gespräche mit den bisherigen Bewerbern führen und dann die Personalie entscheiden. Wie lange das Prozedere dauert, ist laut Körting nicht absehbar. Derzeit leitet Vize-Präsidentin Margarete Koppers die Geschicke der Berliner Polizei.

Das Gericht hatte dem Land Berlin am 12. Juni wegen eines Rechtsfehlers untersagt, den früheren Präsidenten des Bundesgrenzschutzpräsidiums Ost, Udo Hansen, zum neuen Polizeipräsidenten zu ernennen. Als Grund nannten die Richter, dass ein gesetzlich vorgeschriebenes besonderes Auswahlverfahren mit Auswahlinterviews nicht durchgeführt wurde. Vor Gericht gezogen war der unterlegene Mitbewerber Klaus Keese.

dapd