Die Deutsche Bank hat im zweiten Quartal dieses Jahres trotz Wertberichtigungen wegen der Griechenland-Krise mehr verdient als im Vorjahreszeitraum. Der Gewinn nach Steuern stieg um 67 Millionen auf 1,2 Milliarden Euro, wie das größte deutsche Finanzinstitut am Dienstagmorgen mitteilte.
Deutsche Bank weist Milliarden-Gewinn aus
Frankfurt/Main (dapd). Die Deutsche Bank hat im zweiten Quartal dieses Jahres trotz Wertberichtigungen wegen der Griechenland-Krise mehr verdient als im Vorjahreszeitraum. Der Gewinn nach Steuern stieg um 67 Millionen auf 1,2 Milliarden Euro, wie das größte deutsche Finanzinstitut am Dienstagmorgen mitteilte. In den ersten sechs Monaten 2011 habe der Gewinn nach Steuern bei 3,4 Milliarden Euro gelegen, nach 2,9 Milliarden Euro im ersten Halbjahr 2010.
Trotz zunehmend schwieriger Marktbedingungen habe sich das Geschäftsmodell der Deutschen Bank als robust erwiesen, sagte Vorstandsvorsitzender Josef Ackermann. Die Wertberichtigungen für griechische Staatsanleihen bezifferte er auf 155 Millionen Euro. Das Gewinnziel von zehn Milliarden Euro für das Gesamtjahr sei in Sicht, erklärte die Bank.
Am Montagabend hatte das Institut mitgeteilt, dass Ackermann ab Mai nächsten Jahres in den Aufsichtsrat wechseln soll. Dann soll die Bank von einer Doppelspitze aus dem Vorstand des Investmentbankings, Anshu Jain, und dem Leiter des Deutschlandgeschäfts, Jürgen Fitschen, geführt werden.
dapd
