Bosbach hält die offenbar geplante Personalie bei der Deutschen Bank für "problematisch Union kritisiert Aufsichtsratspläne für Ackermann

In der Union regt sich Unmut über den sich abzeichnenden Wechsel von Deutsche-Bank-Vorstandschef Josef Ackermann an die Spitze des Aufsichtsrates des Geldinstituts. "Einen Wechsel vom Vorstandsvorsitz direkt in den Aufsichtsratsvorsitz halte ich für problematisch", sagte der Vorsitzende des Bundestagsinnenausschusses, Wolfgang Bosbach (CDU), der "Financial Times Deutschland" (Dienstagausgabe).

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Union kritisiert Aufsichtsratspläne für Ackermann

Hamburg (dapd). In der Union regt sich Unmut über den sich abzeichnenden Wechsel von Deutsche-Bank-Vorstandschef Josef Ackermann an die Spitze des Aufsichtsrates des Geldinstituts. "Einen Wechsel vom Vorstandsvorsitz direkt in den Aufsichtsratsvorsitz halte ich für problematisch", sagte der Vorsitzende des Bundestagsinnenausschusses, Wolfgang Bosbach (CDU), der "Financial Times Deutschland" (Dienstagausgabe). "Es kann immer auch der Eindruck entstehen, als wolle man in Wahrheit das Unternehmen weiterhin operativ führen oder seinen Nachfolger dominieren."

Laut Medienberichten will das Kontrollgremium am (morgigen) Dienstag den Wechsel Ackermanns an die Aufsichtsratsspitze beschließen. Die Bank solle ab kommendem Mai von den bisherigen Vorständen Anshu Jain und Jürgen Fitschen geleitet werden.

dapd