Der Bundesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), Rainer Wendt, hat Forderungen nach einer neuen Datei für auffällige Personen als "totale Überreaktion" zurückgewiesen. Der Vorschlag suggeriere, dass man mit technischen Mitteln entschlossene Einzeltäter frühzeitig aufspüren und unschädlich machen könnte, antwortete Wendt auf die Aussage seines Kollegen Bernhard Witthaut von der GdP.
"Totale Überreaktion"
Berlin (dapd). Der Bundesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), Rainer Wendt, hat Forderungen nach einer neuen Datei für auffällige Personen als "totale Überreaktion" zurückgewiesen. Der Vorschlag suggeriere, dass man mit technischen Mitteln entschlossene Einzeltäter frühzeitig aufspüren und unschädlich machen könnte, antwortete Wendt am Montag in einer Mitteilung auf die Aussage seines Kollegen Bernhard Witthaut von der Gewerkschaft der Polizei (GdP).
Er fügte hinzu: "Die Wahrheit ist, dass das nicht möglich sein wird und wir akzeptieren müssen, dass das Ausrasten einzelner Verrückter nicht zu verhindern ist." Witthaut hatte als Reaktion auf die Anschläge in Norwegen verlangt, dass auffällig gewordene Personen registriert und identifiziert werden müssten.
dapd
