Steinmeier nennt Vertrauen einer breiten Öffentlichkeit als Grundlage der Entscheidung SPD entscheidet erst 2012 über ihren Kanzlerkandidaten

Der SPD-Kanzlerkandidat wird nach Ansicht von Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier frühestens 2012 feststehen. Wichtig sei dabei, dass der Kandidat von der eigenen Partei getragen werde und das Vertrauen einer breiten Öffentlichkeit haben, sagte Steinmeier dem "Tagesspiegel am Sonntag".

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SPD entscheidet erst 2012 über ihren Kanzlerkandidaten

(dapd). Der SPD-Kanzlerkandidat wird nach Ansicht von Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier frühestens 2012 feststehen. Wichtig sei dabei, dass der Kandidat von der eigenen Partei getragen werde und das Vertrauen einer breiten Öffentlichkeit haben, sagte Steinmeier dem "Tagesspiegel am Sonntag". Nach zwei Jahren schwarz-gelber Koalition gebe es eine große Sehnsucht nach Führung, Ernsthaftigkeit und Professionalität.

Steinmeier sagte weiter, er habe nichts dagegen, wenn Peer Steinbrück, Sigmar Gabriel und er "als Zugpferde wahrgenommen würden". Denn eine Partei bestehe auch aus Köpfen. "Und diese drei Köpfe wissen, dass sie nicht die einzigen sind", fügte der Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion hinzu.

dapd