Die baden-württembergische Landesregierung akzeptiert den Stresstest für das Bahnprojekt "Stuttgart 21". Dies erklärte Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) am Freitag in Stuttgart gemeinsam mit Vizeregierungschef Nils Schmid (SPD). Kretschmann machte zugleich deutlich, dass es in der Regierungskoalition Differenzen gebe, wie man die Betriebsqualität des Bahnhofs beurteile.
Landesregierung akzeptiert den "Stuttgart 21"-Stresstest
Stuttgart (dapd). Die baden-württembergische Landesregierung akzeptiert den Stresstest für das Bahnprojekt "Stuttgart 21". Dies erklärte Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) am Freitag in Stuttgart gemeinsam mit Vizeregierungschef Nils Schmid (SPD). Kretschmann machte zugleich deutlich, dass es in der Regierungskoalition Differenzen gebe, wie man die Betriebsqualität des Bahnhofs beurteile. Die SPD halte die vom Beratungsunternehmen SMA attestierte "optimale Betriebsqualität" für angemessen. Die Grünen hielten aber das Merkmal "Premium" - die bestmögliche Beurteilung - für erforderlich, um den Kunden eine optimale Betriebsqualität zu gewährleisten.
Nach Ansicht der Grünen stünden Kosten und Nutzen nicht in einem angemessenen Verhältnis, sagte Kretschmann. Über diesen Punkt hätten die Bürger nun in einer Volksabstimmung zu entscheiden. Von der Bahn forderte die Landesregierung, die von SMA und in der Schlichtung festgelegten Verbesserung umzusetzen und über Kosten und Risiken auf der nächsten Sitzung mit allen Projektpartnern "vollumfänglich" zu informieren.
dapd
