Das Formel-1-Wochenende am Nürburgring wird von politischen Protesten begleitet. Die Initiative "Save the Ring" hat via Internet zu einer Demonstration kurz vor dem Start des Rennens am Sonntag aufgerufen. Die Vereinigung fordert, die Rennstrecke und den neuen Freizeitpark voneinander zu trennen.
Demonstration vor dem Start
Nürburgring (dapd). Das Formel-1-Wochenende am Nürburgring wird von politischen Protesten begleitet. Die Initiative "Save the Ring" hat via Internet zu einer Demonstration kurz vor dem Start des Rennens am Sonntag aufgerufen. Die Vereinigung fordert, die Rennstrecke und den neuen Freizeitpark voneinander zu trennen. Der Rennparcours subventioniere den "größenwahnsinnigen" Erlebnispark, der von der Landesregierung initiiert wurde, kritisierte der Vorsitzende der Bürgerinitiative "Rettet den Nürburgring", Norbert Hanhart, am Freitag.
"Mit dem Park ist kein Geld zu verdienen", betonte Hanhart. Es könne nicht sein, dass wegen der Defizite die Formel 1 am Nürburgring vor dem Aus stehe. Wie es mit dem Motorsportereignis dort weiter geht, hängt von Verhandlungen mit dem Formel-1-Chef Bernie Ecclestone ab. Die rot-grüne Landesregierung will die Subventionen von 13 Millionen Euro pro Rennen deutlich reduzieren.
Der mehr als 300 Millionen Euro teure Erlebnispark an der Rennstrecke in der Eifel ist hoch umstrittenen. Die von der Landesregierung geplante Privatfinanzierung war vor einigen Jahren spektakulär gescheitert.
dapd
