Die Bundesnetzagentur hat noch keine Entscheidung getroffen, ob einer der im Zuge des Atommoratorium stillgelegten Altreaktoren als Kaltreserve in Bereitschaft gehalten werden soll.
"Wir sind keineswegs festgelegt"
Bonn (dapd). Die Bundesnetzagentur hat noch keine Entscheidung getroffen, ob einer der im Zuge des Atommoratorium stillgelegten Altreaktoren als Kaltreserve in Bereitschaft gehalten werden soll. Der Präsident der Behörde, Matthias Kurth, sagte am Dienstag in Bonn: "Wir sind keineswegs festgelegt."
Derzeit liefen umfangreiche Untersuchungen, ob ausreichend konventionelle Erzeugungskapazitäten vorhanden seien, um auch im kommenden Winter die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Dabei würden jetzt auch kleinere Kraftwerke einbezogen. Erst Ende August werde man sagen können, ob einer der Altreaktoren benötigt werde.
dapd
