Entwurf soll nochmals überarbeitet werden EU hat Bedenken gegen deutschen Glücksspielstaatsvertrag

Die Europäische Kommission hat Bedenken gegen den Entwurf des deutschen Glücksspielstaatsvertrages geäußert. Deutschland habe nun bis 18. August Zeit, die Vorschläge zu überarbeiten, sagte ein Sprecher der EU-Kommission der Nachrichtenagentur dapd am Montagabend in Brüssel.

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EU hat Bedenken gegen deutschen Glücksspielstaatsvertrag

Brüssel (dapd). Die Europäische Kommission hat Bedenken gegen den Entwurf des deutschen Glücksspielstaatsvertrages geäußert. Deutschland habe nun bis 18. August Zeit, die Vorschläge zu überarbeiten, sagte ein Sprecher der EU-Kommission der Nachrichtenagentur dapd am Montagabend in Brüssel. Die Kommission habe die deutschen Behörden in einem Brief über ihre Bedenken informiert und wolle ihnen nun zunächst Zeit geben, zu reagieren, bevor Einzelheiten der EU-Kritik mitgeteilt werden sollen.

Die Ministerpräsidenten von 15 Ländern wollen im Zuge des neuen Glücksspielstaatsvertrages ab 2012 zeitlich befristet sieben bundesweite Lizenzen vergeben und den Sportwettenmarkt somit für private Anbieter teilweise öffnen. Zudem planen sie, eine gesonderte Konzessionsabgabe von 16,66 Prozent zusätzlich zur normalen Umsatzsteuer zu erheben.

dapd