Deutschland hat in der Euro-Schuldenkrise einen zweistelligen Milliardenbetrag eingespart. Das geht aus Berechnungen des Chefanalysten der Bremer Landesbank, Folker Hellmeyer, hervor. "Durch die um rund 1,5 Prozent geringeren Refinanzierungskosten für deutsche Staatsanleihen in den letzten 18 Monaten hat Deutschland rund 18 Milliarden Euro eingespart", sagte Hellmeyer dem "Weser-Kurier".
Deutschland soll an der Euro-Krise Milliarden verdient haben
Bremen (dapd). Deutschland hat in der Euro-Schuldenkrise einen zweistelligen Milliardenbetrag eingespart. Das geht aus Berechnungen des Chefanalysten der Bremer Landesbank, Folker Hellmeyer, hervor. "Durch die um rund 1,5 Prozent geringeren Refinanzierungskosten für deutsche Staatsanleihen in den letzten 18 Monaten hat Deutschland rund 18 Milliarden Euro eingespart", sagte Hellmeyer dem "Weser-Kurier".
Rechne man auch noch das höhere Wachstum und die niedrigen Zinsen dazu, komme man auf eine Summe von weit über 20 Milliarden Euro. "Deutschland ist also der größte Nutznießer der europäischen Schuldenkrise", sagte Hellmeyer. Kein anderes Land habe von der Krise mehr profitiert.
dapd
