Bundesaußenminister Guido Westerwelle ist am Sonntag zu einem Kurzbesuch in Haiti eingetroffen. Eineinhalb Jahre nach der Erdbebenkatastrophe mit mehr als 200.000 Toten will sich Westerwelle ein Bild von der Lage vor Ort machen und sich über die Fortschritte der deutschen Hilfsprojekte informieren. Auch ein Treffen mit dem neuen Präsidenten Michel Martelly steht auf dem Programm.
Westerwelle zum Kurzbesuch in Haiti eingetroffen
Port-au-Prince (dapd). Bundesaußenminister Guido Westerwelle ist am Sonntag zu einem Kurzbesuch in Haiti eingetroffen. Eineinhalb Jahre nach der Erdbebenkatastrophe mit mehr als 200.000 Toten will sich Westerwelle ein Bild von der Lage vor Ort machen und sich über die Fortschritte der deutschen Hilfsprojekte informieren. Auch ein Treffen mit dem neuen Präsidenten Michel Martelly steht auf dem Programm.
Das Land konnte trotz zugesagter internationaler Milliardenhilfen bislang nicht wieder auf die Beine kommen. Nach wie vor leben Hunderttausende in improvisierten Zeltstädten; die Cholera kostete bereits 5.500 Menschen das Leben. Staatsoberhaupt Martelly ist es noch nicht gelungen, ein Kabinett zu bilden. Dadurch können viele Wiederaufbauprojekte nicht weiterarbeiten.
Westerwelle mahnte kurz vor seiner Reise zu einer raschen Regierungsbildung. Der etwa sechsstündige Aufenthalt ist die letzte Etappe einer siebentägigen Amerika-Reise des Außenministers.
dapd
