Der Volkswagen-Konzern will seine Lkw-Töchter MAN und Scania enger mit dem Pkw-Geschäft verzahnen. Es gebe große Synergie-Möglichkeiten vor allem bei Assistenz- und Sicherheitssystemen, die bislang aus Kostengründen nur selten in Lastwagen eingebaut würden, sagte Konzernchef Martin Winterkorn dem Nachrichtenmagazin "Focus".
VW will MAN und Scania enger mit Pkw-Geschäft verzahnen
München (dapd). Der Volkswagen-Konzern will seine Lkw-Töchter MAN und Scania enger mit dem Pkw-Geschäft verzahnen. Es gebe große Synergie-Möglichkeiten vor allem bei Assistenz- und Sicherheitssystemen, die bislang aus Kostengründen nur selten in Lastwagen eingebaut würden, sagte Konzernchef Martin Winterkorn dem Nachrichtenmagazin "Focus".
MAN und Scania könnten diese Systeme wie automatische Abstandhalter, Start-Stopp-Automatik oder Spurwechsel-Assistenten künftig günstiger anbieten. Auch die Innenausstattung der Lkw soll bald von Pkw-Konditionen profitieren und damit hochwertiger ausfallen.
VW hatte mit seinem Übernahemangebot an den Münchner Nutzfahrzeugkonzern MAN-Konzern Anfang Juli eine deutliche Mehrheit erreicht. Zusammen mit seiner schwedischen Tochter Scania, der VW-Transportersparte und MAN will der Wolfsburger DAX-Konzern nun eine Lkw-Allianz schmieden.
dapd
