Adolf Neuschaefer, Konditormeister aus Darmstadt.Foto: HWK„Auf Dauer wird es gar nicht anders gehen, dass wir alle länger arbeiten. In unserer Branche ist das problemlos möglich. Allerdings sollte man auch über intelligente Arbeitszeitmodelle nachdenken.“
Siegmar Fröhlich, Malermeister aus Gräfenhainichen.Foto: HWK„Vier meiner Leute sind über 60 und öfters krank als Jüngere. Aber es sind keine Drückeberger, sondern sie haben immer schwer gearbeitet. Die Rente mit 67 halte ich für eine verdeckte Rentenkürzung.“
Georg Kleeblatt, Fleischermeister aus Holzkirchen.Foto: HWK„Bei der ganzen Diskussion sollten die Menschen im Mittelpunkt stehen und nicht nur die Zahlen. Die Rente mit 65 sollte man beibehalten. Nicht alle können wie ich mit 72 Jahren noch arbeiten.“
Rudolf Waxenberger, Maurermeister aus Erding.Foto: privat„Die Rente mit 67 ist ein Bürogespenst, das Leute ersonnen haben, die von der Arbeitspraxis keine Ahnung haben. Für bestimmte Berufe mag das möglich sein, im Handwerk wäre es eine Katastrophe.“
Willi Weiser, Schreinermeister aus Mannheim.Foto: privat„Für alle Arbeitnehmer sollten 45 bis 47 Pflichtjahre eingeführt werden und wenn diese erfüllt sind, kann jeder selbst entscheiden, will ich weitermachen oder nicht - wenn er dazu körperlich in der Lage ist.“
Rente mit 67 - im Handwerk möglich?
Aufgrund der demografischen Entwicklung wird es immer schwieriger, den Generationenvertrag, auf dem die gesetzliche Rentenversicherung basiert, einzuhalten. Eine Verlängerung der Lebensarbeitszeit wurde bereits beschlossen. Dennoch zweifeln viele am Nutzen dieser Maßnahme.