Bis zur Industrialisierung ist die Siesta auch in Deutschland üblich gewesen DGB kämpft für den Mittagsschlaf

Der DGB kämpft im Sommerloch für den Mittagsschlaf: Die Siesta sei "auf jeden Fall gesund", schreibt DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach in der "taz". Ein kurzer Mittagsschlaf senke "das Herzinfarktrisiko und sorgt für neue Energie".

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DGB kämpft für den Mittagsschlaf

Berlin (dapd). Der DGB kämpft im Sommerloch für den Mittagsschlaf: Die Siesta sei "auf jeden Fall gesund", schreibt DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach in der "taz". Ein kurzer Mittagsschlaf senke "das Herzinfarktrisiko und sorgt für neue Energie". Schlafforscher Jürgen Zulley von der Universität Regensburg stimmt Buntenbach zu: "Eine Mittagsruhe überbrückt eine leistungsarme Zeit mit einem erhöhten Risiko für Fehler und wir reagieren anschließend schneller, sind aufmerksamer, unser Gedächtnis ist besser und wir sind auch noch besserer Laune." Bis zur Industrialisierung sei die Siesta - heute nur für Südeuropa typisch - auch in Deutschland üblich gewesen.

dapd