Die Afrikareise der Bundeskanzlerin erfolgt "zu einem denkbar günstigen Zeitpunkt" Wirtschaft für Durchsetzung deutscher Energie-Interessen in Afrika

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) erwartet von der Afrika-Reise der Bundeskanzlerin die strikte Durchsetzung deutscher Rohstoff-Interessen. "Die deutsche Wirtschaft erhofft sich von der Kanzlerin Engagement für einen weiterhin freien Zugang zu Afrikas Rohstoffen", sagte DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben der "Passauer Neuen Presse" (Dienstagausgabe).

Wirtschaft für Durchsetzung deutscher Energie-Interessen in Afrika

Passau (dapd). Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) erwartet von der Afrika-Reise der Bundeskanzlerin die strikte Durchsetzung deutscher Rohstoff-Interessen. "Die deutsche Wirtschaft erhofft sich von der Kanzlerin Engagement für einen weiterhin freien Zugang zu Afrikas Rohstoffen", sagte DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben der "Passauer Neuen Presse" (Dienstagausgabe). Die verarbeitende Industrie sei nicht nur auf Öl und Gas angewiesen, sondern auch auf die sogenannten seltenen Erden. "Dabei schaden Exklusiv-Verträge afrikanischer Regierungen zugunsten chinesischer Partner nicht nur der deutschen Wirtschaft", sagte Wansleben.

Die Afrikareise der Bundeskanzlerin erfolge "zu einem denkbar günstigen Zeitpunkt". Die Wettbewerbssituation auf unserem Nachbarkontinent gewinne rapide an Fahrt, sagte Wansleben. Nicht nur die Asiaten, sondern auch Russland, Brasilien und Australien würden auf den afrikanischen Markt drängen.

dapd