Volkswagens Arbeitnehmervertreter streben einen engen Dialog mit der US-Autogewerkschaft UAW an. VW hat im Mai im Bundesstaat Tennessee im Süden der USA das erste Werk seit Jahrzehnten eröffnet. Nun intensiviere der Welt-Konzernbetriebsrat die Kontakte zur UAW, berichtet das "Handelsblatt" (Dienstagausgabe).
VW-Betriebsrat führt Dialog mit der US-Autogewerkschaft UAW
Düsseldorf (dapd). Volkswagens Arbeitnehmervertreter streben einen engen Dialog mit der US-Autogewerkschaft UAW an. VW hat im Mai im Bundesstaat Tennessee im Süden der USA das erste Werk seit Jahrzehnten eröffnet. Nun intensiviere der Welt-Konzernbetriebsrat die Kontakte zur UAW, berichtet das "Handelsblatt" (Dienstagausgabe).
Nach verschiedenen Treffen zwischen UAW-Präsident Bob King, dem IG-Metall-Vorsitzenden Berthold Huber und Volkswagens Betriebsratschef Bernd Osterloh habe es vergangene Woche ein erstes Treffen zwischen Vertretern der UAW und dem Generalsekretär von Volkswagens Welt-Konzernbetriebsrat, Michael Riffel gegeben. Ziel des Dialogs sei es, den UAW-Vertretern zu vermitteln, wie die betrieblichen Gremien bei VW arbeiten.
Die UAW ist traditionell stark bei den großen US-Autobauern in Detroit: General Motors, Ford und Chrysler. Jetzt will die von Mitgliederschwund geplagte Gewerkschaft in den neuen Autowerken internationaler Hersteller wie VW in den Südstaaten der USA Einfluss gewinnen.
dapd
