"Man muss als Politiker nicht jeden Hype und jede unsinnige Entwicklung im Internet aktiv begleiten" McAllister kritisiert Twitter-Politik in Berlin

Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister hat die zunehmende Geschwätzigkeit im politischen Betrieb der Hauptstadt scharf kritisiert. "Einige wenige sorgen dafür, dass Berlin-Mitte gelegentlich als Ort eitler Selbstdarstellung wahrgenommen wird", sagte der CDU-Politiker dem Berliner "Tagesspiegel am Sonntag".

McAllister kritisiert Twitter-Politik in Berlin

Berlin (dapd). Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister hat die zunehmende Geschwätzigkeit im politischen Betrieb der Hauptstadt scharf kritisiert. "Einige wenige sorgen dafür, dass Berlin-Mitte gelegentlich als Ort eitler Selbstdarstellung wahrgenommen wird", sagte der CDU-Politiker dem Berliner "Tagesspiegel am Sonntag".

Zweifel übte Deutschlands jüngster Ministerpräsident auch am "gesellschaftlichen und politischen Mehrwert" sozialer Netzwerke in der Politik. "Jeder teilt jedem mit, was er gerade macht, denkt und fühlt. Das ist ein neues Phänomen", sagte der 40-Jährige.

"Man muss als Politiker nicht jeden Hype und jede unsinnige Entwicklung im Internet aktiv begleiten", fügte McAllister hinzu und kritisierte Kollegen, die über "eine leckere Bratwurst auf einer Parteiveranstaltung" twitterten.

dapd