Mehrere hundert Trauergäste haben am Samstag im oberbayerischen Pöcking Abschied vom Kaisersohn und Europapolitiker Otto von Habsburg genommen. Beim Requiem in der Kirche St. Pius würdigte der Augsburger Bischof Konrad Zdarsa den Beitrag des Verstorbenen zum Ende des Kommunismus in Mittel- und Osteuropa.
Hunderte Menschen nehmen bei Requiem Abschied von Otto von Habsburg
Pöcking (dapd). Mehrere hundert Trauergäste haben am Samstag im oberbayerischen Pöcking Abschied vom Kaisersohn und Europapolitiker Otto von Habsburg genommen. Beim Requiem in der Kirche St. Pius würdigte der Augsburger Bischof Konrad Zdarsa den Beitrag des Verstorbenen zum Ende des Kommunismus in Mittel- und Osteuropa. Zdarsa zelebrierte die Totenmesse zusammen mit mehreren Geistlichen, unter anderem mit seinem Vorgänger Walter Mixa.
Am Vormittag war nach einer viertägigen Aufbahrung der Sarg des Kaisersohnes von der Kirche St. Ulrich nach St. Pius überführt worden, begleitet von der Pöckinger Blaskapelle und zahlreichen Fahnenabordnungen von Studentenverbindungen, Kaiserjägern und Tiroler Schützen.
Otto von Habsburg, der von 1979 bis 1999 als Abgeordneter der CSU im Europäischen Parlament saß, lebte seit 1954 in Pöcking. Dort war der älteste Sohn des letzten Kaisers von Österreich und Königs von Ungarn am frühen Montagmorgen im Alter von 98 Jahren in seinem Haus gestorben.
dapd
