Neben Windrädern auf See und an der Küste könnte auch die Windkraft im Wald einen Beitrag zu einem naturverträglichen Ausbau der erneuerbaren Energien leisten. Das geht aus einem Positionspapier des Bundesamts für Naturschutz hervor. Dessen Präsidentin Beate Jessel sagte im dapd-Interview, die Windkraftnutzung müsse nicht nur Offshore, sondern auch an Land ausgebaut werden.
Oberste Naturschützerin billigt Windräder im Wald
Berlin (dapd). Neben Windrädern auf See und an der Küste könnte auch die Windkraft im Wald einen Beitrag zu einem naturverträglichen Ausbau der erneuerbaren Energien leisten. Das geht aus einem Positionspapier des Bundesamts für Naturschutz hervor. Dessen Präsidentin Beate Jessel sagte im dapd-Interview, die Windkraftnutzung müsse nicht nur Offshore, sondern auch an Land ausgebaut werden. "Gerade in Bayern und Baden-Württemberg gibt es noch relativ große Potenziale, unter Umständen in den Wäldern."
Ihr Bundesamt schlage jetzt vor, mit den Anlagen aber nur in intensiv genutzte Wälder zu gehen, die schon gut mit Straßen und Wegen erschlossen sind. Ausgespart werden sollten aber auf jeden Fall Waldstandorte, die vom Landschaftsbild her exponiert seien oder sich etwa in bestimmten Schutzgebieten befänden.
dapd
