Der CSU-Vorsitzende Horst Seehofer sieht wegen der schlechten Umfragewerte für die Union keinen Grund zur Sorge. "Das ist in der Halbzeit einer Legislaturperiode ganz natürlich", sagte er der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" (Samstagausgabe).
Seehofer sieht in Umfragetief keinen Grund zur Sorge für Union
Halle (dapd). Der CSU-Vorsitzende Horst Seehofer sieht wegen der schlechten Umfragewerte für die Union keinen Grund zur Sorge. "Das ist in der Halbzeit einer Legislaturperiode ganz natürlich", sagte er der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" (Samstagausgabe). "Es gibt Grund, jetzt eine ruhige Sommerpause hinzulegen und dann mit einem Höchstmaß an Geschlossenheit innerhalb der Union und gemeinsam mit der FDP die zweite Halbzeit zu gestalten."
Mit Blick auf die schwindende Popularität von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) betonte der bayerische Ministerpräsident: "Frau Merkel ist total unangefochten. Sie hat die uneingeschränkte Unterstützung der CSU." Der mögliche SPD-Spitzenkandidat Peer Steinbrück löse bei ihm hingegen "eine behagliche innere Ruhe aus. Er soll sich ruhig weiter so im Gespräch halten. Das ist gut für die Union."
dapd
