So soll der Energieverbrauch nicht allein auf die Masse des Fahrzeugs bezogen werden Rote Karte für CO2-Schleudern unter den Autos

Das geplante Öko-Kennzeichen für Autos will der Bundesrat nachgebessert haben. So sollte der Energieverbrauch nicht allein auf die Masse des Fahrzeugs bezogen werden, verlangten die Länder am Freitag in Berlin. Sonst könnten schwere Geländewagen unter Umständen in einer besseren CO2-Effizienzklasse landen als Kleinwagen.

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Rote Karte für CO2-Schleudern unter den Autos

Berlin (dapd). Das geplante Öko-Kennzeichen für Autos will der Bundesrat nachgebessert haben. So sollte der Energieverbrauch nicht allein auf die Masse des Fahrzeugs bezogen werden, verlangten die Länder am Freitag in Berlin. Sonst könnten schwere Geländewagen unter Umständen in einer besseren CO2-Effizienzklasse landen als Kleinwagen. Nach einer Erprobungsphase von drei Jahren müssten daher weitere Kriterien geprüft werden.

Künftig sollen Pkw, die deutlich besser als der Durchschnitt abschneiden, mit Grün gekennzeichnet werden. Deutlich schlechter bewertete Fahrzeuge sind rot und durchschnittliche Autos gelb zu markieren. Die Skala des Kennzeichens reicht hierbei von A+ (sehr effizient) bis G (wenig effizient).

Die vorgesehenen höheren Klassen A++ und A+++ sollen laut Bundesrat erst eingeführt werden, wenn mindestens fünf Prozent der neu zugelassenen Fahrzeuge pro Jahr diese Anforderungen erfüllen. Die Bundesregierung hatte ein Prozent vorgeschlagen. Sie muss nun entweder die von den Ländern gewünschten Änderungen umsetzen oder auf die Verordnung verzichten.

dapd