Entsendung von bis zu 50 Soldaten vorgesehen Bundeswehrmandat für den Südsudan beschlossen

Deutschland will den neu entstehenden Staat Südsudan von Anfang an zur Seite stehen. Dazu beschloss das Bundeskabinett am Mittwoch eine Beteiligung von Soldaten und Polizisten an der künftigen UN-Mission in dem afrikanischen Land.

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Bundeswehrmandat für den Südsudan beschlossen

Berlin (dapd). Deutschland will den neu entstehenden Staat Südsudan von Anfang an zur Seite stehen. Dazu beschloss das Bundeskabinett am Mittwoch eine Beteiligung von Soldaten und Polizisten an der künftigen UN-Mission in dem afrikanischen Land. Das neue UNMISS-Mandat sieht die Entsendung von bis zu 50 Soldaten vor. Es ist zunächst bis zum 30. September befristet.

Das UNMISS-Mandat steht unter Vorbehalt der Zustimmung des Bundestages. Das Parlament wollte sich noch am Mittwoch mit dem neuen Bundeswehreinsatz befassen. Eine Abstimmung ist bereits für Freitag vorgesehen, bevor der Bundestag in die parlamentarische Sommerpause geht.

Am Samstag will sich der Süden des größten afrikanischen Landes formell für unabhängig erklären und am 14. Juli als 193. Mitglied der UN beitreten. Die offizielle Bezeichnung lautet Republik Südsudan. Bereits Mitte Juni hatte das Bundeskabinett beschlossen, unmittelbar nach Erklärung der Unabhängigkeit den Südsudan diplomatisch anzuerkennen.

dapd