Sparte verkauft - Preis nicht genannt DHL gibt chinesisches Inlandsgeschäft auf

Die Post-Tochter DHL trennt sich vom inländischen Expressgeschäft in China. Die Sparte sei zu einem nicht genannten Preis an den einheimischen Wettbewerber Unitop Industry aus Shenzhen verkauft worden, berichtete das "Handelsblatt" unter Berufung auf einen Konzernsprecher. Nur Express-Sendungen aus dem Ausland verteile DHL in China weiterhin selbst.

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DHL gibt chinesisches Inlandsgeschäft auf

(dapd). Die Post-Tochter DHL trennt sich vom inländischen Expressgeschäft in China. Die Sparte sei zu einem nicht genannten Preis an den einheimischen Wettbewerber Unitop Industry aus Shenzhen verkauft worden, berichtete das "Handelsblatt" unter Berufung auf einen Konzernsprecher. Nur Express-Sendungen aus dem Ausland verteile DHL in China weiterhin selbst.

Ein Sprecher der Deutschen Post bestätigte den Bericht. Er verwies darauf, dass das inländische Express-Geschäft nur einen Bruchteil des DHL-Geschäfts in China ausmache.

Für den Rückzug nannte der Konzern dem Blatt zufolge politische Gründe: Chinas Regierung habe vor kurzem ein Postgesetz erlassen, das ausländische Expressdienstleister benachteilige. So dürften eilige Dokumente innerhalb des Landes nur noch von einheimischen Expressanbietern befördert werden.

dapd