BDI-Chef sorgt sich um die Energiekosten für die Unternehmen Keitel kritisiert Atomausstieg als unprofessionell

Der Chef des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), Hans-Peter Keitel, hat den Atomausstieg der Bundesregierung als unprofessionell kritisiert. "Ich hätte mir den Ausstieg anders gewünscht, gründlicher überlegt, professioneller", sagte Keitel der "Süddeutschen Zeitung" vom Montag.

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Keitel kritisiert Atomausstieg als unprofessionell

Berlin (dapd). Der Chef des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), Hans-Peter Keitel, hat den Atomausstieg der Bundesregierung als unprofessionell kritisiert. "Ich hätte mir den Ausstieg anders gewünscht, gründlicher überlegt, professioneller", sagte Keitel der "Süddeutschen Zeitung" vom Montag. Die Politik handele schneller als viele Details durchdacht werden könnten, der Ausstieg müsse sorgfältiger organisiert werden.

Allerdings nütze es nichts, die "Schlachten von gestern zu schlagen". Der neue Kurs in der Energiepolitik sei politisch und anscheinend auch gesellschaftlich unumstritten, sagte Keitel. Es müsse jedoch dafür gesorgt werden, dass die Energiekosten für die im internationalen Wettbewerb stehende Industrie vertretbar blieben.

dapd