Die Gewerkschaft der Lokomotivführer Deutschlands (GDL) hat eine Verschärfung der seit Wochen andauernden Warnstreiks bei privaten Eisenbahngesellschaften angekündigt. Zwar gebe es bereits für 95 Prozent aller Lokführer in Deutschland tariflichen Rahmenregelungen, erklärte der stellvertretende Bundesvorsitzende der Gewerkschaft, Norbert Quitter, am Sonntag in Frankfurt am Main.
GDL verschärft den Arbeitskampf
Frankfurt/Main (dapd). Die Gewerkschaft der Lokomotivführer Deutschlands (GDL) hat eine Verschärfung der seit Wochen andauernden Warnstreiks bei privaten Eisenbahngesellschaften angekündigt. Zwar gebe es bereits für 95 Prozent aller Lokführer in Deutschland tariflichen Rahmenregelungen, erklärte der stellvertretende Bundesvorsitzende der Gewerkschaft, Norbert Quitter, am Sonntag in Frankfurt am Main. "Für den Rest müssen wir nun aber die Bandagen härter ziehen, sonst kommen wir auf keinen grünen Zweig."
Wie die GDL mitteilte, wollte sie am Montagfrüh ab 3.00 Uhr den Streik bei der Cantus Verkehrsgesellschaft fortsetzen. Das zu BeNEX und zur Hessischen Landesbahn gehörende Unternehmen verweigere im Gegensatz zu den anderen Unternehmen der Hessischen Landesbahn immer noch Tarifverhandlungen.
Seit Sonntagmittag bestreikt die GDL bereits die Ostdeutsche Eisenbahn und seit Samstagfrüh die Veolia Verkehr Sachsen Anhalt (Harz-Elbe-Express/HEX). In Kürze werde die GDL bei weiteren Bahnen Arbeitskämpfe beginnen.
dapd
