"Ich warne vor diesen zentralistischen Weltverbesserungsphantasien" Lieberknecht wehrt sich gegen Einmischung in die Schulpolitik

In der CDU wächst der Widerstand gegen die Pläne der Parteiführung für eine Kehrtwende in der Bildungspolitik. Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU) sagte laut "Spiegel", sie sei dagegen, wenn sich die Berliner Parteiführung in die Bildungskompetenzen der Länder einmische. "Ich warne vor diesen zentralistischen Weltverbesserungsphantasien", sagte sie.

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Lieberknecht wehrt sich gegen Einmischung in die Schulpolitik

Hamburg/Erfurt (dapd-lth). In der CDU wächst der Widerstand gegen die Pläne der Parteiführung für eine Kehrtwende in der Bildungspolitik. Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU) sagte laut "Spiegel", sie sei dagegen, wenn sich die Berliner Parteiführung in die Bildungskompetenzen der Länder einmische. "Ich warne vor diesen zentralistischen Weltverbesserungsphantasien", sagte sie.

Der CDU-Bundesvorstand hatte einstimmig ein Bildungskonzept beschlossen, das auf dem Bundesparteitag im November in Leipzig abgesegnet werden soll. Geplant ist unter anderem die Abkehr vom dreigliedrigen Schulsystem. Nach der vierten Klasse sollen Schüler die Wahl haben zwischen der sogenannten Oberschule (die Zusammenlegung von Real- und Hauptschule) und dem Gymnasium.

dapd