Bundesbildungsministerin Annette Schavan hat die Universitäten aufgefordert, die mit dem Bund vereinbarten zusätzlichen Studienplätze auch zu schaffen. Der Bund habe angesichts doppelter Abiturjahrgänge in zwei Bundesländern und der Aussetzung der Wehrpflicht "ein riesiges Extra" bereitgestellt. "Wir haben geliefert", sagte die CDU-Politikerin dem Nachrichtenmagazin "Focus".
Schavan fordert von Ländern zusätzliche Studienplätze
München (dapd). Bundesbildungsministerin Annette Schavan hat die Universitäten aufgefordert, die mit dem Bund vereinbarten zusätzlichen Studienplätze auch zu schaffen. Der Bund habe angesichts doppelter Abiturjahrgänge in zwei Bundesländern und der Aussetzung der Wehrpflicht "ein riesiges Extra" bereitgestellt. "Wir haben geliefert", sagte die CDU-Politikerin dem Nachrichtenmagazin "Focus".
"Ich wünsche mir jetzt, dass alle Länder den Hochschulpakt als Chance begreifen, in einen Wettbewerb um die attraktivsten Studienbedingungen einzutreten," sagte Schavan. Sie verwies in diesem Zusammenhang auf den Mangel an Fachkräften.
Im Hochulpakt haben Bund und Länder schon vor einigen Jahren Milliardenbeträge für insgesamt 275.000 neue Studienplätze bereitgestellt. Anfang Juni sagte der Bund zu, seinen Beitrag von ursprünglich 3,2 auf 4,7 Milliarden aufzustocken, damit bis 2015 noch mehr neue Studienplätze geschaffen werden können. Die gleiche Summe soll von den Ländern fließen.
dapd
