Die CSU-Landesgruppenvorsitzende Gerda Hasselfeldt hat die Kritik von Bundespräsident Christian Wulff am schwarz-gelben Vorgehen bei der Energiewende zurückgewiesen. "Die eigene Parteibasis, nämlich die Mitglieder, haben wir in allen unseren Wahlkreisen intensiv in die Diskussionen mit einbezogen", sagte Hasselfeldt im dapd-Interview in Berlin.
Hasselfeldt weist Wulffs Kritik zurück
Berlin (dapd). Die CSU-Landesgruppenvorsitzende Gerda Hasselfeldt hat die Kritik von Bundespräsident Christian Wulff am schwarz-gelben Vorgehen bei der Energiewende zurückgewiesen. "Die eigene Parteibasis, nämlich die Mitglieder, haben wir in allen unseren Wahlkreisen intensiv in die Diskussionen mit einbezogen", sagte Hasselfeldt im dapd-Interview in Berlin. Die CSU brauche dazu aber "keinen Parteitag, an dem wie bei den Grünen überwiegend Funktionäre und Mandatsträger vertreten sind, weil wir eine feste Verankerung der Kollegen in ihren Wahlkreisen, Orts- und Kreisverbänden haben".
Wulff hatte in Interviews die Grünen für die parteiinterne Diskussion und den Sonderparteitag zum Thema Atom gelobt und erklärt, er vermisse diese Beteiligung der Basis bei Union und SPD.
dapd
