Siemens hat den Verkauf seiner verlustreichen IT-Sparte SIS an den französischen Atos-Konzern unter Dach und Fach gebracht. Nach den Kartellbehörden stimmten am Freitag auch die Atos-Aktionäre zu. Damit sei die Übernahme abgeschlossen, teilte Siemens in München mit.
Siemens ist SIS los
München (dapd). Siemens hat den Verkauf seiner verlustreichen IT-Sparte SIS an den französischen Atos-Konzern unter Dach und Fach gebracht. Nach den Kartellbehörden stimmten am Freitag auch die Atos-Aktionäre zu. Damit sei die Übernahme abgeschlossen, teilte Siemens in München mit.
Wie viel Geld die Trennung von SIS Siemens unter dem Strich kostet, ließ der Konzern offen. Atos bezahlte zwar 850 Millionen Euro in eigenen Aktien, einer Wandelanleihe und bar. Aber umgekehrt muss Siemens für Betriebsrenten, Projektrisiken und Abfindungen geradestehen und hatte bei Vertragsabschluss im Dezember eine "deutlich negative Ergebniswirkung" 2011 angekündigt.
Siemens ist jetzt mit 15 Prozent an Atos beteiligt und schickt Vorstand Roland Busch in den Aufsichtsrat des Pariser Konzerns, der mit 78.500 Mitarbeitern einen Umsatz von 8,7 Milliarden Euro macht.
dapd
