Die Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse soll nach dem Willen der Bundesregierung einfacher werden. Ein Land, das zunehmend Fachkräftemangel beklagt, dürfe auch aus wirtschaftspolitischer Sicht nicht darauf verzichten, ausländische Arbeitskräfte in ihren Berufen einzusetzen, sagte der Parlamentarische Staatssekretär im Bildungsministerium, Helge Braun (CDU).
"Ein wichtiges integrationspolitisches Vorhaben"
Berlin (dapd). Die Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse soll nach dem Willen der Bundesregierung einfacher werden. Ein Land, das zunehmend Fachkräftemangel beklagt, dürfe auch aus wirtschaftspolitischer Sicht nicht darauf verzichten, ausländische Arbeitskräfte in ihren Berufen einzusetzen, sagte der Parlamentarische Staatssekretär im Bildungsministerium, Helge Braun (CDU), bei der ersten Lesung des Gesetzesentwurfs im Bundestag.
Zudem sei der Berufsabschluss ein wichtiger Teil der eigenen Identität. Es handle sich daher um "ein wichtiges integrationspolitisches Vorhaben".
Der Gesetzentwurf sieht vor, dass Ausländer innerhalb von drei Monaten nach Abgabe ihrer Unterlagen ein Verfahren zur Anerkennung ihrer Berufsqualifikation durchlaufen können. Nach Schätzungen der Bundesregierung könnten rund 300.000 Menschen, die bereits hier leben, von dem Gesetz profitieren.
dapd
