Der Bundesvorsitzende des Bundeswehrverbandes, Oberst Ulrich Kirsch, hält die Aussetzung der Wehrpflicht für sehr schlecht vorbereitet. "Die Kreiswehrersatzämter waren zeitweise ohne Aufgabe. Das ist nicht sehr verantwortlich gewesen“", sagte Kirsch den "Ruhr Nachrichten" (Freitagausgabe). Bis heute gebe es für den neuen freiwilligen Wehrdienst kein überzeugendes Konzept.
Kirsch: Aussetzung der Wehrpflicht schlecht vorbereitet
Dortmund (dapd). Der Bundesvorsitzende des Bundeswehrverbandes, Oberst Ulrich Kirsch, hält die Aussetzung der Wehrpflicht für sehr schlecht vorbereitet. "Die Kreiswehrersatzämter waren zeitweise ohne Aufgabe. Das ist nicht sehr verantwortlich gewesen", sagte Kirsch den "Ruhr Nachrichten" (Freitagausgabe). Bis heute gebe es für den neuen freiwilligen Wehrdienst kein überzeugendes Konzept.
Mit großen Problemen bei der Personalgewinnung rechnet Kirsch in diesem Jahr dennoch nicht. "Die großen Herausforderungen kommen erst in der Zukunft", sagte der Oberst. Es komme darauf an, dass die Richtigen für den Dienst zu gewinnen. Kirsch sagte, er gehe nicht davon aus, dass die Bundeswehr über Nacht zur Unterschichten-Armee wird.
dapd
