Vom Stromtrassenausbau betroffene Gemeinden Lieberknecht fordert Ausgleichszahlungen

Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht hat Ausgleichszahlungen für vom Stromtrassenausbau betroffene Gemeinden gefordert. Jede weitere Beeinträchtigung berge für Regionen wie den Thüringer Wald die Gefahr der Wertminderung, sagte die CDU-Politikerin am Freitag im Deutschlandfunk. Es müsse einen Ausgleich geben, im Gespräch seien 50.000 Euro pro Kilometer für die betroffenen Gemeinden.

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Lieberknecht fordert Ausgleichszahlungen

Berlin (dapd-lth). Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht hat Ausgleichszahlungen für vom Stromtrassenausbau betroffene Gemeinden gefordert. Jede weitere Beeinträchtigung berge für Regionen wie den Thüringer Wald die Gefahr der Wertminderung, sagte die CDU-Politikerin am Freitag im Deutschlandfunk. Es müsse einen Ausgleich geben, im Gespräch seien 50.000 Euro pro Kilometer für die betroffenen Gemeinden.

Der Bundestag hatte am Donnerstag den Ausstieg aus der Atomenergie beschlossen. Um die in Windparks erzeugte Energie vom Norden in den Süden zu transportieren müssen die Stromnetze massiv ausgebaut werden. Lieberknecht sagte, man stehe zu der Trasse. Das aber müsse den Leuten vor Ort plausibel gemacht werden, damit es nicht zu einem neuen "Stuttgart 21" komme.

dapd