SPD-Fraktionsvize Joachim Poß hat die Beteiligung der Banken an der Rettung Griechenlands als zu gering kritisiert. Zudem würde von den zugesagten 3,2 Milliarden Euro knapp ein Drittel "von diesen sogenannten Schrottbanken" und damit wieder von den Steuerzahlern übernommen, sagte er am Freitag im ZDF-"Morgenmagazin". Das Angebot der Banken sei daher nichts weiter als ein Signal an die Märkte.
SPD-Fraktionsvize kritisiert Hilfsangebot der Banken
Berlin (dapd). SPD-Fraktionsvize Joachim Poß hat die Beteiligung der Banken an der Rettung Griechenlands als zu gering kritisiert. Zudem würde von den zugesagten 3,2 Milliarden Euro knapp ein Drittel "von diesen sogenannten Schrottbanken" und damit wieder von den Steuerzahlern übernommen, sagte er am Freitag im ZDF-"Morgenmagazin". Das Angebot der Banken sei daher nichts weiter als ein Signal an die Märkte.
Poß bescheinigte der Bundesregierung ein "grottenschlechtes Management" in der griechischen Finanzkrise. Deutschland habe sich von den Ereignissen treiben lassen, statt zu handeln. Durch die unterschiedlichen Ansichten von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) habe darüber hinaus die Glaubwürdigkeit der Regierung stark gelitten, sagte er.
dapd
