Keine Nährwertprofile

Verunsicherung der Verbraucher soll verhindert werden

Keine Nährwertprofile

Das Europäische Parlament hat zwar dem „Ampel-System“ zur Lebensmittelkennzeichnung eine Absage erteilt (die DHZ berichtete), die Lebensmittelhandwerke sind aber besorgt darüber, dass die Kommission auch weiterhin sogenannte Nährwertprofile entwickeln soll. Diese sollen nährwertbezogene Werbeaussagen an die Einhaltung von Grenzwerten für Fett, Zucker und Salz binden.

„Salzstreit“ ist noch nicht
vom Tisch

Hier ist das Europaparlament dem Votum des Umweltausschusses für eine komplette Streichung leider nicht gefolgt. Somit ist auch der sogenannte „Salzstreit“ noch nicht endgültig vom Tisch. Der Vizepräsident des deutschen Bäckerhandwerks und ZDH-Vizepräsident, Heinrich Traublinger, gegenüber der DHZ: „Die Kommission ist jetzt in der Pflicht, einen praktikablen Vorschlag zu unterbreiten. Dieser muss sich an die Zusage der Kommission halten, Brot und eventuell noch weitere Grundnahrungsmittel auf jeden Fall von den Nährwertprofilen auszunehmen. Es wäre doch ein Unding, wenn unser Brot aufgrund seines Salzgehalts nicht mehr als gesund bezeichnet werden darf.“ Diese Verunsicherung der Verbraucher könne nicht hingenommen werden.rub