Die Lokführergewerkschaft GDL verschärft den seit Monaten andauernden Kampf um bundesweit einheitliche Tarifregelungen erneut. Jetzt sollen auch Zugbegleiter und Disponenten der bestreikten Unternehmen ihre Arbeit niederlegen - aus Sympathie mit den Lokführern, wie die GDL am Mittwoch in Frankfurt am Main mitteilte.
Arbeitsniederlegung aus Solidarität
Frankfurt/Main (dapd). Die Lokführergewerkschaft GDL verschärft den seit Monaten andauernden Kampf um bundesweit einheitliche Tarifregelungen erneut. Jetzt sollen auch Zugbegleiter und Disponenten der bestreikten Unternehmen ihre Arbeit niederlegen - aus Sympathie mit den Lokführern, wie die GDL am Mittwoch in Frankfurt am Main mitteilte. Diese Arbeitskämpfe würden zwar nicht so lange dauern wie die Arbeitskämpfe der Lokführer, den Arbeitgebern aber "empfindlich wehtun".
"Zwar gelten unsere Rahmenregelungen schon für 95 Prozent aller Lokomotivführer in Deutschland, aber der verbleibende Rest stellt sich partout quer", erklärte GDL-Chef Claus Weselsky. Dabei gehe die Blockade meist gar nicht von den Unternehmen selbst aus, sondern von deren Gesellschaftern.
dapd
