Geplante Übernahme muss EU-Kommission zustimmen VW bei MAN über 33 Prozent

Einen Tag vor Ablauf des VW-Übernahmeangebots für den Lastwagenhersteller MAN haben erst 2,8 Prozent der MAN-Aktionäre angenommen. Wie der Wolfsburger Autokonzern am Mittwoch mitteilte, kommt er damit auf 33,3 Prozent der Stimmrechte. Die Frist läuft am Mittwoch um Mitternacht ab. Die Übernahme muss anschließend der EU-Kommission zur fusionsrechtlichen Genehmigung vorgelegt werden.

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VW bei MAN über 33 Prozent

Wolfsburg/München (dapd). Einen Tag vor Ablauf des VW-Übernahmeangebots für den Lastwagenhersteller MAN haben erst 2,8 Prozent der MAN-Aktionäre angenommen. Wie der Wolfsburger Autokonzern am Mittwoch mitteilte, kommt er damit auf 33,3 Prozent der Stimmrechte. Die Frist läuft am Mittwoch um Mitternacht ab. Die Übernahme muss anschließend der EU-Kommission zur fusionsrechtlichen Genehmigung vorgelegt werden.

Volkswagen will eine Lkw-Allianz mit seiner schwedischen Tochter Scania, der VW-Transportersparte und dem Münchner MAN-Konzern schmieden. Im Mai hatte VW die Schwelle von 30 Prozent der MAN-Anteile überschritten und allen anderen MAN-Aktionären ein Pflichtangebot vorgelegt. Mit 95 Euro je Stammaktie lag es allerdings noch unter dem damaligen Börsenkurs. Inzwischen sank er auf 92,30 Euro.

Erklärtes Ziel von VW ist es, mit 35 bis 40 Prozent der Anteile eine stabile Hauptversammlungsmehrheit bei MAN zu erreichen und die kartellrechtliche Genehmigung für eine enge Zusammenarbeit mit Scania zu erhalten. Im MAN-Aufsichtsrat hatte VW schon auf der Hauptversammlung am Montag die Mehrheit übernehmen wollen, war aber von Brüssel gestoppt worden.

dapd