Der Kurs der Volkswagen-Aktie ist trotz Gegenwind für den Autokonzern bei der MAN-Übernahme auf den höchsten Stand in zwölf Monaten gestiegen. Am Dienstag kostete die VW-Vorzugsaktie zeitweise über 140 Euro und war mit einem Plus von über drei Prozent einer der stärksten Werte im Aktienindex DAX. Seit Juli 2010 hat sich der VW-Aktienkurs verdoppelt.
Gegenwind bei MAN-Kontrolle kann Höhenflug von VW nicht stoppen
Hamburg (dapd). Der Kurs der Volkswagen-Aktie ist trotz Gegenwind für den Autokonzern bei der MAN-Übernahme auf den höchsten Stand in zwölf Monaten gestiegen. Am Dienstag kostete die VW-Vorzugsaktie zeitweise über 140 Euro und war mit einem Plus von über drei Prozent einer der stärksten Werte im Aktienindex DAX. Seit Juli 2010 hat sich der VW-Aktienkurs verdoppelt.
Am Montag hatte VW einen Rückschlag bei der geplanten Kontrollübernahme der Beteiligung MAN hinnehmen müssen: VW-Vorstandschef Martin Winterkorn und zwei weitere VW-Vorstände zogen ihre Kandidatur für den MAN-Aufsichtsrat auf der Hauptversammlung überraschend zurück. Hintergrund war ein Warnbrief der EU-Kommission.
Nach Auffassung der Kommission sollten Winterkorn und die anderen Topmanager erst nach der fusionsrechtlichen Genehmigung des Übernahmeangebots von VW in das MAN-Kontrollgremium einziehen. Mit ihnen hätte VW fünf der acht Aufsichtsräte der Kapitalseite gestellt, bei nur rund 30 Prozent der Stimmrechte. VW erklärte, man folge dem Hinweis. VW will MAN enger mit seiner anderen Lkw-Tochter Scania zusammenführen und so Milliardeneinsparungen erzielen.
dapd
