Der Energiekonzern E.ON sieht angesichts seines niedrigen Börsenkurses die Gefahr einer Übernahme wachsen. "Wenn der Marktpreis in die Nähe des Buchwertes rutscht, wächst natürlich die Gefahr einer Übernahme", sagte E.ON-Vorstandsmitglied Jörgen Kildahl laut "Hannoverscher Allgemeiner Zeitung" (Dienstagausgabe).
Schwacher Börsenkurs
Hannover (dapd). Der Energiekonzern E.ON sieht angesichts seines niedrigen Börsenkurses die Gefahr einer Übernahme wachsen. "Wenn der Marktpreis in die Nähe des Buchwertes rutscht, wächst natürlich die Gefahr einer Übernahme", sagte E.ON-Vorstandsmitglied Jörgen Kildahl laut "Hannoverscher Allgemeiner Zeitung" (Dienstagausgabe).
Kildahl sagte, "die gesamte europäische Energiebranche" habe sich gemessen am Aktienkurs schlecht entwickelt, "wir allerdings noch etwas schlechter".
Der Kurs der E.ON-Aktie hat sich seit 2008 mehr als halbiert und lag am Dienstag bei 18,95 Euro. Zuletzt schickte der Atomausstieg der Bundesregierung den Wert der E.ON-Anteile weiter abwärts, denn das Abschalten der Atommeiler und die Brennelementesteuer kostet den Konzern Milliarden.
dapd
