Der Preisauftrieb hat sich im Juni in weiten Teilen Deutschlands wieder leicht beschleunigt. In Nordrhein-Westfalen erhöhte sich die Inflationsrate von 2,3 auf 2,5 Prozent, in Hessen von 2,0 auf 2,1 Prozent, wie die Statistischen Landesämter am Dienstag mitteilten. In Brandenburg lag die Teuerungsrate nach Angaben der Statistiker unverändert bei 1,9 Prozent.
Preisauftrieb beschleunigt sich wieder
Düsseldorf (dapd). Der Preisauftrieb hat sich im Juni in weiten Teilen Deutschlands wieder leicht beschleunigt. In Nordrhein-Westfalen erhöhte sich die Inflationsrate von 2,3 auf 2,5 Prozent, in Hessen von 2,0 auf 2,1 Prozent, wie die Statistischen Landesämter am Dienstag mitteilten. In Brandenburg lag die Teuerungsrate nach Angaben der Statistiker unverändert bei 1,9 Prozent.
Ausschlaggebend für den Preisanstieg war vor allem die Verteuerung von Mineralölprodukten. Heizöl war um rund 20 Prozent teurer als im Vorjahr, und auch bei Benzin und Diesel registrierten die Statistiker deutliche Preissprünge. Doch auch Gas und Strom verteuerten sich.
Deutlich niedriger fielen die Preissteigerungen mit einem Plus von rund 2,5 Prozent bei Nahrungsmitteln aus. Doch gab es auch hier Ausreißer. Vor allem Speisefette, Kaffee und Fruchtsäfte verteuerten sich im Jahresvergleich drastisch.
dapd
