Der Vorstandsvorsitzende des Pharmaunternehmens Celesio, Fritz Oesterle, bedauert sein Ausscheiden aus dem Konzern und fürchtet um seine Akquisitionsbemühungen. "Es bleibt das Gefühl, etwas angefangen zu haben und leider nicht zu Ende bringen zu können", sagte Oesterle der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Dienstagausgabe).
Oesterle verlässt Celesio nur ungern
Frankfurt/Main (dapd). Der Vorstandsvorsitzende des Pharmaunternehmens Celesio, Fritz Oesterle, bedauert sein Ausscheiden aus dem Konzern und fürchtet um seine Akquisitionsbemühungen. "Es bleibt das Gefühl, etwas angefangen zu haben und leider nicht zu Ende bringen zu können", sagte Oesterle der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Dienstagausgabe).
Auf die Frage, ob er dem Celesio-Großaktionär Haniel vielleicht zu streitlustig gewesen sei, sagte Oesterle dem Blatt: "Dass ich Ecken und Kanten habe, ist unbestritten." Mit der richtigen Streitkultur sei das jedoch kein Problem.
Oesterle verlässt Celesio zum Monatsende und erhält laut "FAZ" eine Abfindung samt Ruhegeld von 9,1 Millionen Euro. Sein Nachfolger wird der ehemalige Beiersdorf-Markenvorstand Markus Pinger.
dapd
