Der Bundesverband deutscher Banken kritisiert die Diskussion um Steuersenkung. Hauptgeschäftsführer Michael Kemmer sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Samstagausgabe) laut Vorabbericht, angesichts der Höhe der öffentlichen Schulden und des Haushaltsdefizits sei diese Debatte verfrüht. Die öffentlichen Haushalte gäben auch im kommenden Jahr mehr Geld aus, als sie einnähmen.
Bankenverband gegen Steuersenkung
Osnabrück (dapd). Der Bundesverband deutscher Banken kritisiert die Diskussion um Steuersenkung. Hauptgeschäftsführer Michael Kemmer sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Samstagausgabe) laut Vorabbericht, angesichts der Höhe der öffentlichen Schulden und des Haushaltsdefizits sei diese Debatte verfrüht. Die öffentlichen Haushalte gäben auch im kommenden Jahr mehr Geld aus, als sie einnähmen. Es gehe jetzt vorrangig darum, den Schuldenstand von derzeit mehr als 80 Prozent des Bruttoinlandprodukts wieder unter die 60-Prozent-Marke zu drücken. Diese Grenze ist ebenso wie die Drei-Prozent-Regelung für die jährliche Nettoneuverschuldung im Vertrag von Maastricht festgelegt.
dapd
