Das Bundesfamilienministerium weist Warnungen vor einem Fehlstart des Bundesfreiwilligendienstes zurück, der ab kommenden Monat den Zivildienst ersetzen soll.
Staatssekretär: Interesse am Freiwilligendienst enorm
Passau (dapd). Das Bundesfamilienministerium weist Warnungen vor einem Fehlstart des Bundesfreiwilligendienstes zurück, der ab kommenden Monat den Zivildienst ersetzen soll. "Das Interesse am Bundesfreiwilligendienst ist schon jetzt enorm, obwohl der richtige Schub erfahrungsgemäß erst nach den Sommerferien kommt, wenn die Studienplätze vergeben wurden", sagte Familienstaatssekretär Josef Hecken der "Passauer Neuen Presse" (Samstagsausgabe) laut Vorabbericht.
Hecken sagte, seit dem Start der Informationskampagne für den neuen Bundesfreiwilligendienst Mitte Mai hätten sich im Schnitt 250 Freiwillige pro Woche gemeldet. Außerdem hätten mehr als 14.000 Zivildienstleistende ihren Dienst über den 1. Juli hinaus freiwillig verlängert. Befürchtungen, es könne mit dem Auslaufen des Zivildiensts zu Personalnotstand in Pflegeheimen kommen, wies Hecken zurück. So wie sich es jetzt abzeichne, werde es am 1. Juli keinen großen zahlenmäßigen Unterschied zwischen Zivildienstleistenden und den Freiwilligen in Pflegeheimen geben.
dapd
