Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) hat vor der Gefahr einer Radikalisierung junger, deutscher Muslime gewarnt. Zielgruppe der Al-Kaida seien hierzulande "insbesondere deutsche Konvertiten" sowie junge Moslems, die in Deutschland in der zweiten oder dritten Migrantengeneration aufgewachsen seien, sagte er am Freitag im ARD-"Morgenmagazin". Auf diese Gruppe gelte es zu achten.
Friedrich warnt vor Radikalisierung deutscher Muslime
Köln (dapd). Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) hat vor der Gefahr einer Radikalisierung junger, deutscher Muslime gewarnt. Zielgruppe der Al-Kaida seien hierzulande "insbesondere deutsche Konvertiten" sowie junge Moslems, die in Deutschland in der zweiten oder dritten Migrantengeneration aufgewachsen seien, sagte er am Freitag im ARD-"Morgenmagazin". Auf diese Gruppe gelte es zu achten.
Dabei sei die Zusammenarbeit mit muslimischen Verbänden sehr wichtig. "Das sind kleine Gruppen, die aber vielleicht in der ein oder anderen Hinsicht innerhalb der Vereine auffallen können", sagte er. Hierfür müssten die Vereine und Moscheen sensibilisiert werden und mit den Sicherheitsbehörden zusammen arbeiten. Auf kommunaler Ebene funktioniere dies vielerorts bereits schon sehr gut, lobte er.
Friedrich trifft sich am (heutigen) Freitag in Berlin mit Sicherheitsexperten und Repräsentanten großer muslimischer Verbände zu einem Präventionsgipfel.
dapd
