Die Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) hat das Krisenmanagement und die Informationspolitik der skandalgebeutelten Ergo-Versicherung scharf kritisiert. "Es ist wirklich an der Zeit, dass der Konzern zu den zahlreichen Vorwürfen detailliert Stellung nimmt", sagte Aigner dem "Handelsblatt" (Freitagausgabe). Die Informationspolitik sei inakzeptabel und habe weitreichende Auswirkungen.
Verbraucherministerin Aigner kritisiert Ergo-Versicherung
Düsseldorf (dapd). Die Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) hat das Krisenmanagement und die Informationspolitik der skandalgebeutelten Ergo-Versicherung scharf kritisiert. "Es ist wirklich an der Zeit, dass der Konzern zu den zahlreichen Vorwürfen detailliert Stellung nimmt", sagte Aigner dem "Handelsblatt" (Freitagausgabe). Die Informationspolitik sei inakzeptabel und habe weitreichende Auswirkungen. "Hier steht mittlerweile auch die Glaubwürdigkeit einer ganzen Branche auf dem Spiel", sagte die Ministerin weiter.
Der zweitgrößte deutsche Versicherer Ergo war mit einer Sexparty für Vertriebsmitarbeiter und falsch berechneten Riester-Verträgen in den vergangenen Wochen in die Schlagzeilen geraten.
dapd