Das Berliner Erzbistum hat Spekulationen widersprochen, wonach der Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller die Nachfolge des zurückgetretenen Berliner Erzbischofs Georg Kardinal Sterzinsky antreten soll. Bistums-Sprecher Stefan Förner bezeichnete einen entsprechenden Bericht der "Frankfurter Rundschau" am Montag auf dapd-Anfrage als "Unsinn".
Berliner Erzbistum weist Personalspekulationen zurück
Berlin (dapd). Das Berliner Erzbistum hat Spekulationen widersprochen, wonach der Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller die Nachfolge des zurückgetretenen Berliner Erzbischofs Georg Kardinal Sterzinsky antreten soll. Bistums-Sprecher Stefan Förner bezeichnete einen entsprechenden Bericht der "Frankfurter Rundschau" am Montag auf dapd-Anfrage als "Unsinn". Müller sei lediglich ein weiterer Kandidat, "der von den Medien durchs Erzbistum getrieben wird", sagte Förner.
Die Zeitung hatte berichtet, dass sich das siebenköpfige Berliner Domkapitel, dem das Recht auf die Bischofswahl zusteht, nicht mit absoluter Mehrheit auf einen Kandidaten habe verständigen können. Daher solle es im Vatikan Bestrebungen geben, den Weg für Müller freizumachen, der als Ökumene-Beauftragter der Deutschen Bischofskonferenz eng eingebunden sei in die Planung des Deutschland-Besuchs von Papst Benedikt XVI.
Müller gilt laut Zeitung als konservativ und papsttreu. Der Papst will am 22. September in Berlin einen Gottesdienst abhalten.
dapd
