Die SPD hält ein Scheitern der schwarz-gelben Koalition an der Griechenland-Hilfe für möglich. Falls die Regierung keine eigene Mehrheit für das Hilfspaket habe, seien Neuwahlen die einzige Antwort, sagte Fraktionsgeschäftsführer Thomas Oppermann nach einer "Spiegel-Online"-Meldung vom Samstag. "Die Gefahr, dass Merkel scheitert, wird immer konkreter. Sie steht kurz vor ihrer größten Krise."
SPD sieht Merkels Regierung in konkreter Gefahr
Berlin (dapd). Die SPD hält ein Scheitern der schwarz-gelben Koalition an der Griechenland-Hilfe für möglich. Falls die Regierung keine eigene Mehrheit für das Hilfspaket habe, seien Neuwahlen die einzige Antwort, sagte Fraktionsgeschäftsführer Thomas Oppermann nach einer "Spiegel-Online"-Meldung vom Samstag. "Die Gefahr, dass Merkel scheitert, wird immer konkreter. Sie steht kurz vor ihrer größten Krise."
Opperman begründete dies mit der Erwartung, dass Merkel die von Union und FDP beschlossene "substanzielle Beteiligung" privater Gläubiger nicht werde durchsetzen können. Im Fall des Scheiterns der "abgewirtschafteten Bundeskanzlerin" stünde die SPD aber nicht für eine Große Koalition bereit, betonte er.
dapd
